über uns

Wissmuth wissen | visuell | sozial entstand Anfang 2011, aus einem Netzwerk von Freelancern heraus.

Wissmuth sind Lutz Berger und Martin Lindner, zusammen mit den Netzwerk-Partnern Michael Wenzl und Frank Bölzle. Den Namen haben wir uns ausgedacht, weil er so klingt, als ob es die Firma schon über 100 Jahre gäbe. Und tatsächlich haben Lutz und Martin ja über 100 Jahre Erfahrung, als gestandene Vertreter der 50+Generation (“Silver Surfer”). Wir sind in der vordersten Linie, seit es Blogs, Wikis, das “Web 2.0″ und “E-Learning 2.0″ gibt, aber wir sind eben alles andere als die sprichwörtlichen Consultants frisch von der Uni.

Lutz Berger ist seit etwa 15 Jahren als kreativer Web- und Multimedia-Spezialist (Video und Audio) tätig. Er war schon
“E-Learning 2.0″-Pionier, bevor der Begriff überhaupt geprägt wurde (das war 2005). Er betreibt auf YouTube den “lutzland”-Channel, spezialisiert auf Themen aus den Bereichen Bildung und Change Management, der zu den erfolgreichsten deutschsprachigen YouTube-Kanälen zählt. (Weiter unten mehr.)

Martin Lindner ist eigentlich Literatur- und Medienwissenschaftler (Dr. phil. habil.), konzentriert sich aber seit über 10 Jahren als Forscher und Berater für E-Learning 2.0, Wissensmanagement 2.0 und Enterprise 2.0 auf die neuen sozialen Internet-Medien. Zu diesen Themen spricht er auf Kongressen und Veranstaltungen (u.a. Cebit Webciety, Zukunft Personal, Learntec, HTW Berlin, Audi Akademie) und schreibt in Blogs und gelegentlich auch noch auf Papier. (Weiter unten mehr.)

Unsere engen Partner im Wissmuth-Netzwerk sind Michael Wenzl (System-IT und Open Source-Software) und Frank Bölzle (Organisationsberatung, Projektmanagement): Beide sind etwas jünger (aber nicht viel), und ebenso erfahren in ihren Spezialgebieten. Zusammen bieten wir umfassende Beratung für Unternehmen und Organisationen, die ihre Wissens- und Lernprozesse neu gestalten wollen – mit den besten Mitteln des Internet und der “sozialen Medien”, konsequent aus der Sicht der NutzerInnen und LernerInnen.

 

Und hier die vier Profile im etwas ausführlicheren Überblick:

Lutz Berger ist seit etwa 15 Jahren ein kreativer Web- und Multimedia-Spezialist (Video und Audio), der schon “E-Learning 2.0″-Pionier war, bevor es den Begriff überhaupt gab. Er betreibt auf YouTube den “lutzland”-Channel, spezialisiert auf Themen aus den Bereichen Bildung und Change Management, der zu den erfolgreichsten deutschsprachigen YouTube-Kanälen zählt. Lutz war von Anfang an ein wichtiger Knoten im deutschen “E-Learning 2.0″-Netzwerk. Seit 2006 engagierte er sich bei den deutschen “EduCamps”, Veranstaltungen im Barcamp-Format zum Thema Web 2.0 und Bildung/Weiterbildung, die zweimal jährlich stattfinden. Mit Videos im besonderen Lutzland-Stil und der gezielten Einbindung der MitarbeiterInnen gelang es ihm schon vor den YouTube-Zeiten bei einem neuen Kurs von Bosch Siemens Haushaltsgeräte (zusammen mit Roger Rappich und Michael Krings) statt der üblichen ca. 200 Klicks plötzlich knapp 20.000 Abrufe zu erzielen. Seitdem ist er erfolgreich mit Video-Produktionen an der Schnittstelle von E-Learning, B2B und Change-Management für Douglas Parfümerien und etablierte Kosmetikmarken (Chanel, Lancaster u.v.a.).

Im letzten Jahrtausend baute Lutz Berger als für Produzent für die Plattenfirma Universal Deutschland das psychologisch-medizinisches Musikprogramm (energon) mit auf, in dem es um Musikmedizin und Musiktherapie ging. Parallel gab er das Buch “Musik, Magie und Medizin” heraus, Junfermann-Verlag, leider vergriffen, dafür ist die gleichnamige Webseite musikmagieundmedizin.de noch immer online und produzierte für Universal (zusammen mit Ranva Görner) die viel beachtete Selbsthilfe-Serie “Ich Tu Was Für Mich”. Vorher machte er Rundfunkwerbung, war Mitbegründer der ersten privaten deutschen Rundfunkstation Radio Regenbogen, betrieb ein Tonstudio, arbeitete als Journalist und – ganz früher – als Profi-Musiker (u.a. Elster Silberflug, Bernies Autobahnband, Studiomusiker bei Hannes Wader, Zupfgeigenhansl, Zeltinger Band und anderen). 1988 – 1992 war er Ko-Gründer des Startups BrainTech (eigene Entwicklung von EEGs, Neurofeedback, Elektrostimulation u.a.), das hohe Umsätze erzielte, bevor es an mangelnder Business-Professionalität scheiterte. All diese Erfahrungen kommen jetzt Wissmuth zugute.

Martin Lindner war ursprünglich Literatur- und Medienwissenschaftler (Dr. phil. habil.), konzentriert sich aber seit über 10 Jahren als Dozent, Forscher und Berater für E-Learning 2.0 und Web 2.0 auf das Internet und neue soziale Medien. Zu diesen Themen spricht er regelmäßig auf deutschsprachigen Kongressen und Veranstaltungen (u.a. Cebit Webciety, Zukunft Personal, Learntec, HTW Berlin, Audi Akademie).

Er ist seit Jahren ein aktiver Knoten in der deutschen E-Learning 2.0- und Enterprise 2.0-Szene. 2004 – 2008 war er Principal Researcher, Consultant und Projektmanager bei den Research Studios Austria (RSA Studio Microlearning & Microinformation Environments), die in etwa mit Fraunhofer vergleichbar sind. Dort war er beteiligt an Entwicklung, Design und Vermarktung des web-basierten Mikrolern-Tools “Knowledge Pulse” (eine “App” für Handys und PC, noch bevor es das iPhone gab). Als Program Chair konzipierte und organisierte Martin von 2005 – 2008 die Microlearning-Konferenzen, die damals jährlich internationale Pioniere aus E-Learning 2.0, Mobile Learning und Web 2.0-Wissensmanagement in Innsbruck versammelten.

2002 – 2006 war Martin Gastprofessor und Dozent an der Universität Innsbruck für den transdisziplinären Schwerpunkt “Medien – Kommunikation – Bildung – Wissen”. 2000 – 2001 absolvierte er eine einjährige Vollzeitausbildung zum zertifizierten “Entwickler interaktiver Lernmedien”. Im letzten Jahrtausend war er Privatdozent und Lehrbeauftragter an den Universitäten München, Passau und Kiel für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Kultursemiotik, arbeitete als Publizist (Hörfunk und Print), Ausstellungsmacher (Deutsches Historisches Museum) und gelegentlicher Werbetexter.

Martin wäre früher nie auf die Idee gekommen, einmal selbständiger Berater für Web-Software zu sein. Merkwürdiger Weise hat er aber gar nicht das Gefühl, dass das ein großer Bruch zu seinen früheren Interessen ist.

Michael Wenzl ist der Mann für die IT: Seit 2002 selbstständiger IT-Consultant, Systemadministrator und Entwickler mit 20jähriger Erfahrung im Bereich Unternehmens-IT, Softwareentwicklung, Server/Netzwerke. Seine eigentliche Liebe gehört Open Source-Technologien und dem Einsatz von Web-2.0-Werkzeugen für das Wissensmanagement.

Zu seinen Kunden zählen u.a. Business Gateway AG, NürnbergMesse AG, Moebelmacher GmbH und die Reiter-Community schlaupferd.de. Bevor er sich selbständig gemacht hat, war Michael als Senior System Engineer und Teamleiter verantwortlich für die Unternehmens-IT der Ray Sono AG. Dort entwickelte er die technische Infrastruktur von computergestützten Lern- und Wissensumgebungen und integrierte sie in die existierende Infrastruktur, u.a. für Allianz, BMW und die Bundeswehr. Davor war er beim IT-Dienstleister Infomatec AG als Systemspezialist und stellvertretender IT-Leiter tätig. In dieser Funktion baute er ein weltweites Unternehmensnetz auf und kümmerte sich um Kollaborationswerkzeuge, z.B. für Agfa und Wöhrl.

Neben seinen Jobs ist Michael leidenschaftlicher Evangelist für Open-Source-Software. Seit langem erklärt er in der Augsburger Region Vertretern der dortigen Kommunen unermüdlich die Vorzüge von bürgernahem Government 2.0. Die Bemühungen fruchten. In letzter Zeit stellt sich immer häufiger die Erfahrung ein, dass er damit nun offene Türen einrennt.

Frank Bölzle ist im Wissmuth-Team der mit dem größten Abstand zu Web und IT – und das ist gut so. Denn wenn die anderen Wissmuthianer sich gelegentlich in den luftigen Höhen der Cloud verlieren, holt er sie zurück auf den festen Boden des Business. Intern ist er zuständig für Analysen, Projektmanagement, Strategie und Vernetzung. Unseren Kunden zeigt er die Schnittmengen und das Zusammenspiel mit dem klassischen Marketing auf.
Er ist der Mann für die Kontexte: Welche Wertschöpfung kann digitales Wissensmanagement in Vertriebsstrukturen bewirken? Wie können öffentliche Verwaltungen von Social Media profitieren? Und wie passen digitale und klassische Kommunikation zusammen?

Mit einem politikwissenschaftlich-betriebswirtschaftlichen Background ist Frank seit 1995 in Marketing, Marktforschung und Kommunikation zuhause, berät Kunden aus Privatwirtschaft, öffentlicher Hand und Politik und arbeitet als freier Journalist und Herausgeber. Privat trifft man ihn gerne mal bei einem Strategiespiel, viele davon selbst entwickelt. Brettspiele – nicht Onlinespiele. Aber dass er kein „digital native“ ist, sagten wir ja bereits.

Fotos: Lutz Berger/iPhone, mit Ausnahme Lutz Berger: Friederike Hentschel

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